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Die Tricks der Chefs - Chefs kritisieren


Chefs haben oft kein Problem, Kritik auszuteilen – wohl aber, sie einzustecken! Je mehr Ihr Chef ahnt, dass die Kritik ins Schwarze trifft, desto mehr wird er sich wehren. Drei Tipps helfen Ihnen, mit Ihrer Kritik dennoch erfolgreich zu sein.

erstens Warten Sie mit Ihrer Kritik nicht, bis Ihnen fast der Kragen platzt – sonst treffen Sie garantiert den falschen Ton. Vielmehr sollten Sie Unstimmigkeiten so früh wie möglich ansprechen. Senden Sie dabei keine Du-Botschafen, die sich auf das Verhalten Ihres Chefs beziehen („Sie grenzen mich aus!“) – sondern nutzen Sie Ich-Botschafen, die Ihre Empfindungen spiegeln („Ich fühle mich ausgegrenzt, weil...“) So fühlt Ihr Chef sich nicht angegriffen und ist bereit, über die Sache zu sprechen.

zweitens Im Idealfall leiten Sie Ihren Chef durch Fragen so, dass er selbst seine Fehler erkennt. Zum Beispiel können Sie Ihre Situation neutral schildern und dann fragen: „Wie würden Sie sich an meiner Stelle fühlen.“ Indem der Chef sich in Ihre Perspektive versetzt, sieht er sein eigenes Verhalten in neuem Licht.

drittens Klagen Sie nicht an – sondern äußern Sie Wünsche. Nicht: „Sie informieren mich immer auf den letzten Drücker!“ Sondern: „Ich wünsche mir, dass Sie mich früher informieren; dann kann ich die Arbeit noch gründlicher erledigen.“ Mit dem letzten Satz zeigen Sie dem Chef zudem seinen eigenen Vorteil. Was es mit den besten Trick zur Kritik – dem „Dornröschenkuss-Prinzip“ – auf sich hat, können Sie in dem Buch „Die Geheimnisse der Chefs“ (Hoffmann und Campe, 2004) nachlesen.

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